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Handframed Knitwear Schurwollpullover Troyer
Strickjacken Strickwesten Strickwaren
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Marinepullover Bundeswehrpullover Jagdpullover
Cardigans Janker
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noch ohne Abbildung. |
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noch ohne Abbildung. |
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noch ohne Abbildung. |
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noch ohne Abbildung. |
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noch ohne Abbildung. |
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noch ohne Abbildung. |
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Handframed Knitwear

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Diese Cardigans (engl.
Cardigan=Strickjacke)
werden in aufwendiger Handarbeit produziert.

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Im Gegensatz dazu
werden heutige Strickwaren i.d.R. auf
Strickmaschinen in Meterware hergestellt.

Die so erzeugten Strickgewebe werden dann
entsprechend dem benötigten Maß zugeschnitten und vernäht.
So entstehen einfache, aber
nicht unwerte Pullover als Massenware.

An den "Nahtstellen" entstehen durch
diese Produktionsart gerade Schnittkanten, die wulstartig auftragen - schließlich muss
die Naht nicht nur die Einzelteile des Strickgutes verbinden, sondern auch noch vor dem
Zuschneiden des Strickgutes alle Maschen erfassen, um diese zu sichern. |
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Handframed Knitwear bedient sich
einer anderen Technik.
Doch zunächst ein wenig Historie:
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Im 16. Jahrhundert wurden Strickwaren nach bekannter
Manier gestrickt - Oma läßt heute noch grüssen.
Ganze Heerscharen von Handstrickern
waren in Heimarbeit mit der Produktion von Pullovern, Jacken und anderen Strickwaren
beschäftigt.

Hohe Stückzahlen konnten nicht produziert werden
und auch die Qualitässicherung hinsichtlich gleichmäßiger, aber komplizierter
Strickmuster war eher zufällig. Kostenmäßig waren Strickwaren für die breite
Bevölkerung ein kaum zu erlangender Luxus.

1589 entwickelte Reverend William
Lee of Calverton den ersten handbetriebenen Wirkstuhl.
Beim Wirken werden im
Unterschied zum Stricken Maschen mit feststehenden Nadeln und Platinen erzeugt.
Die Nadeln und Platinen sind also nicht einzeln beweglich. Dieser Wirkstuhl war
als Kulierstuhl konzipiert. Unter Kulierwirkwaren versteht man die Anfertigung von
Maschenwaren aus einem einzelnen Faden.
Somit ist die handbetriebene Kulierwirkmaschine
der Vorläufer aller mechanischen Strickmaschinen.

Und dieser Kulierstuhl aus Nottinghamshire hatte es
in sich.

Erstmals war man in der Lage, massenhaft (Strick)waren
preisgünstig zu produzieren und gleichzeitig im Gegenzug die Handstricker
zu entlassen - Aufstände und Tumulte in Nottinghamshire ließen wegen der
Massenentlassungen nicht lange auf sich warten, so daß dieser Kulierstuhl
(Strumpfwirkmaschine) in England anfangs verboten wurde und auch später nur
zögerlich
Verwendung fand.

Die Vorteile der Automatisierung von Strickarbeiten
aber überwogen die Nachteile, die freigesetzten Handstrickkräfte (Handstricker waren im
16. Jhdt. meist Männer, organisiert in Gilden) wurden alsbald durch ein vielfaches an
Arbeitern ersetzt.

Der Massenabsatz hatte sich durchgesetzt und die erhöhte Wirtschaftlichkeit
führte insgesamt zu mehr Wohlstand und Luxus.

Besonders beachtenswert an der Maschine von Reverend
William Lee ist jedoch die Fähigkeit, individuelle komplizierte Strickmuster zu erstellen
und trotzdem das Zu- und Abnehmen, sowie die Kettelung der Maschen zu ermöglichen.

Denn dieser Kulierstuhl fertigt durch die Verwendung
eines einzelnen Wollgarns keine Meterware, sondern jedes Gewirk wird individuell
Reihe um Reihe gestrickt, wie zu Omas Zeiten. Ist eine Reihe fertiggestellt, muß der
Faden für die nächste Reihe umgelegt werden.

Dieses Umlegen hat den großen Vorteil,
durch Ab- oder Zunehmen der Maschen mit anschließender Kettelung das Gewirk im Ganzen
entstehen zu lassen - praktisch aus einem Guss. Der große Nachteil ist, daß diese
Maschinen recht langsam arbeiten und zudem das Umlegen des Garnes nur von Hand erfolgen
kann; heute wie vor 400 Jahren.

Bisher ist keine Strickmaschine zu "handframed
knitwear" Strickwaren automatisch befähigt.

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Schurwolle - pure
new Wool

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Schurwolle besitzt hervorragende Eigenschaften: Die Wollfaser
ist nicht homogen (wie eine Kunstfaser), sondern besteht aus mehreren Schichten.

Außen sorgt eine verhornte Zellschicht für hydrophobe
Merkmale, d.h. Wasser (Regen) wird von der Faser nicht aufgenommen, es perlt einige Zeit
ab.

Die darunter liegende Schicht besteht ebenfalls aus
verhornten Zellen, die allerdings spindelförmig (Spindelzellen) angeordnet sind. Diese
Schicht bildet den Faserstamm und sorgt für mechanische Stabilität und Elastizität.
Beim Spinnen werden die Hornschichten miteinander verhakt, so daß hochfeste Fasern
entstehen.

Damit ist Wolle äußerst dehnfähig und reißfest.

Wolle besitzt ebenfalls äußerst positive Trageeigenschaften.
In den Spindelzellen der Wollfaser sind Fibrillenbündel enthalten. Fibrillen bestehen aus Keratin, und
Keratin enthält hydrophile Säureamidgruppen.

Einfacher ausgedrückt, ist die innere Schicht
feuchtigkeitsaufnehmend.
Tatsächlich kann Schurwolle bis zu 30% seines Gewichtes an
Feuchtigkeit aufnehmen, ohne daß die Schurwolle "feucht" wirkt.

Daher ist das Gewicht einer Strickware ein Indiz für die Qualität.
Der menschliche Körper verdunstet unter Belastung bis zu 2.0Ltr.
Wasser pro Stunde.
Im Mittel können Sie von ca. 0.5Ltr. bis zu 1.0Ltr. verdunsteter
Wassermenge ausgehen.
Dieses Wasser muß zuerst von der Haut abgeführt werden, dies ist die Aufgabe
unserer Funktionsunterwäsche.
Damit fühlen Sie sich warm und trocken - sofern die
in der Unterwäsche enthaltene Feuchtigkeit nach aussen abgegeben werden kann.

Ist dies nicht der Fall, beginnen Sie zu
"schwitzen", die Unterwäsche war wahrscheinlich von einem unserer Mitbewerber.
Gleichzeitig kühlt Ihr Körper aus - und Ihre Apotheke verfällt in einen
Freudentaumel.....

Tragen Sie also (unsere) gute
Funktionsunterwäsche, wird die enthaltene Feuchtigkeit nach
aussen transportiert.
Dort wartet hoffentlich einer unserer Pullover - aus Schurwolle. Der Wasserdampf wird nun
begierig von dem Keratin aufgenommen - die Unterwäsche kann sich neuen Aufgaben widmen.

Dieser Prozeß wird fortgesetzt, solange auch der
Pullover in der Lage ist, die Feuchtigkeit letztendlich an die äußere
Umgebung abzugeben.

Der Trick der Sache besteht eigentlich darin, ein Feuchtigkeitsgefälle von innen nach
außen zu erhalten.
Daher muß die Möglichkeit zu
Feuchtigkeitsaufnahme nach außen hin ansteigen.

Je schwerer die Wollqualität, desto mehr
Feuchtigkeit kann aufgenommen werden.
Je größer die wirksame Oberfläche, desto mehr
Feuchtigkeit kann abgedampft werden.

Strickwaren besitzen aufgrund der natürlichen
Maschenweite eine immense Oberflächenvergrößerung - der Verdunstung werden kaum Grenzen
gesetzt.

Ein weiterer Vorteil der Schurwolle ist seine Hitzebeständigkeit. Erst ab ca.
130° Grad Celsius vergilbt Schurwolle, bevor sie bei 140°-150° Grad
schließlich verkohlt und bei noch höheren Temperaturen verbrennt.
Noch ein Wort zur Wollverarbeitung:

Handframed Knitwear besteht aus 100%iger Schurwolle.
Über 50% des Wollanteils wird dabei von englischen Schafen geliefert.

Die Wolle wird weitestgehend naturbelassen und
besitzt noch einen erheblichen Anteil an Wollfetten und Wollwachsen.

Der perfekte Schutz gegen Schmutz.

Das bedeutet, daß diese Wolle kaum Verschmutzungen
aufnimmt und auch Gerüche haben wenig Chancen - denken Sie einmal an die Schafe -
wirklich verschmutzt sind diese Tiere seltenst.

Daher werden diese Strickwaren meist nur gelüftet
-mit erstaunlichem Ergebnis.

Natürlich ist der Pullover auch waschbar.
Wichtig ist die Verwendung
geeigneter Waschmittel. Schurwolle ist säureunempfindlich (verd.Säuren),
reagiert
aber bei basischen (alkalischen) Mitteln recht unfreundlich.

Verwenden Sie daher bitte nur
Wollwaschmittel. Und benutzen Sie unbedingt ein Wollwaschprogramm - möglichst die
"Wollwiege" oder die Handwäsche.
Die Hornstrukturen in der Wollfaser können sich sonst wunderbar miteinander verhaken.
Dieser Prozeß wird "walken"
genannt - und wird genutzt um Wollfilz herzustellen.

Ihr Pullover wird es Ihnen danken.

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Jahrzehnte lange Haltbarkeit ist die
Regel. |
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Diese Cardigans werden exklusiv für uns gefertigt , die
Wolle muß je nach Farbton extra eingefärbt werden.
Daher bitten wir um
Verständnis,
wenn Lieferzeiten auftreten können.
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